Nein, das widerspricht der Grundidee anzubieten und lösungsorientiert, nicht vergangenheitsbezogen, zu arbeiten.
Ein guter Coach macht sich schnell entbehrlich, denn er hilft dem Kunden zu erkennen, wie er für sich in (Krisen)Situationen neue Strategien erarbeiten und diese dann auch umsetzen kann.
Hat er das einmal gelernt, kann er es beim nächsten Mal im Selbstcoaching bereits anwenden.
Selbstverständlich gibt es manchmal verschiedenen Themenbereiche, die man sich im anschaut, aber man geht nicht über mehrere Jahre einmal wöchentlich ins .
Ganz grob kann man sagen, dass es zu einem bestimmten Thema im Durchschnitt 1-5 Coachingsitzungen bedarf.

Die wissenschaftliche Idee die dahinter steckt, ist die, unter anderem von Paul Watzlawick vertretene, der lösungsorientierten Kurzzeittherapie und des Konstruktivismus.

Wenn wir davon ausgehen können, dass es keine absolute Wirklichkeit gibt, sondern nur das, was wir aus unserer subjektiven Betrachtung heraus zu unserer Wirklichkeit machen, ja uns konstruieren, so lässt sich auch sagen, dass die Probleme die wir empfinden ihre Ursache in unserer Wahrnehmung, in unserer Interpretation und unserem sich daraus resultierenden Umgang mit der von uns subjektiv konstruierten Wirklichkeit haben.

Und wenn wir in der Lage sind uns das zu konstruieren, gibt es auch Mittel und Wege es wieder zu dekonstruieren, ohne dabei vergangenheitsbezogene Problembewältigung vorzunehmen.
Genau das passiert im systemischen Coaching. Unter der Anleitung eines systemischem Coachs betrachten Sie die ursprünglich konstruierte Wirklichkeit neu und gestalten so einen anderen Kontext.